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Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus?

Beantworten Sie ein paar Fragen zu Ihrem Gebäude. Sie bekommen eine überschlägige Auslegung mit Heizlast, Gerätegröße, Speichern und der voraussichtlichen KfW-Förderung. Gerechnet wird nur mit dem, was Sie angeben. Welche Kennwerte dabei angesetzt werden, steht weiter unten offen.

1. Ihr Gebäude

m²

2. Heizung heute

Wenn Sie Ihren Verbrauch kennen, wird die Rechnung deutlich genauer. Der Verbrauch schlägt dann die Schätzung nach Wohnfläche.

3. Förderung

Nach den Bedingungen des KfW-Zuschusses 458, Stand August 2026.

€/Jahr
€

4. Preisannahmen

Diese beiden Werte gehen nur in den Kostenvergleich ein. Passen Sie sie an Ihre Verträge an.

€/kWh
€/kWh
Nachvollziehbar

So wird gerechnet.

Damit Sie die Zahlen einordnen können, steht hier jede Annahme offen. Wer anders rechnet, kommt zu anderen Ergebnissen. Die Technik dahinter erklären wir auf der Seite Wärmepumpe, die Preise unter Kosten. Was nach Förderung übrig bleibt und wann es sich bezahlt macht, rechnet der Rentabilitätsrechner.

Heizlast aus dem Verbrauch
Aus Ihrem Jahresverbrauch wird zuerst die tatsächlich genutzte Wärme berechnet. Dafür rechnen wir Erdgas mit 10 kWh je m³, Heizöl mit 10 kWh je Liter und Flüssiggas mit 6,6 kWh je Liter. Vom Brennstoff kommt nicht alles als Wärme an: Wir setzen einen Nutzungsgrad von 90 % bei Gas, 85 % bei Öl und Flüssiggas sowie 100 % bei Strom-Direktheizung an. Vom Ergebnis ziehen wir das Warmwasser mit 500 kWh je Person und Jahr ab, sofern es über dieselbe Heizung lief. Die verbleibende Heizwärme geteilt durch 2.100 Vollbenutzungsstunden ergibt die Heizlast in Kilowatt.
Heizlast aus der Wohnfläche
Ohne Verbrauchsangabe rechnen wir über die Fläche: Wohnfläche mal spezifische Heizlast Ihrer Baualtersklasse, angepasst an die Gebäudeart. Angesetzt werden 30 W/m² beim Neubau, 40 W/m² für 2002 bis 2015, 55 W/m² für 1995 bis 2001, 75 W/m² für 1984 bis 1994 und 60, 85 oder 120 W/m² für ältere Gebäude je nach Sanierungsstand. Ein Reihenmittelhaus verliert über weniger Außenfläche Wärme und wird mit 82 % angesetzt, eine Doppelhaushälfte mit 92 %. Diese Werte gelten für rund −12 °C Auslegungstemperatur; je Grad Unterschied zu Ihrer Region rechnen wir 3 % auf oder ab. Das sind Erfahrungswerte, keine Messung. Kommt die Heizlast dagegen aus Ihrem Verbrauch, ist das Klima Ihres Standorts bereits enthalten und wird nicht noch einmal korrigiert.
Gerätegröße und Vorlauftemperatur
Die Wärmepumpe muss die Heizlast bei der kältesten Auslegungstemperatur Ihrer Region decken. Übernimmt sie zusätzlich das Warmwasser, rechnen wir 10 % Zuschlag für Speicherladung und mögliche Sperrzeiten des Netzbetreibers. Die Vorlauftemperatur ergibt sich aus Ihrer Wärmeverteilung: 35 °C bei Fußbodenheizung bis 60 °C bei kleinen, alten Heizkörpern. Sie ist der wichtigste Hebel für die Effizienz.
Jahresarbeitszahl und Stromverbrauch
Die Jahresarbeitszahl sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom werden. Für Luft-Wasser-Wärmepumpen setzen wir 4,3 bei 35 °C Vorlauf an, 4,0 bei 40 °C, 3,6 bei 45 °C, 3,0 bei 55 °C und 2,7 bei 60 °C. Warmwasser über die Wärmepumpe zieht den Wert um 0,2 nach unten, eine kalte Region um 0,15, eine milde Region hebt ihn um 0,1. Der Jahresstrombedarf ist die benötigte Wärme geteilt durch diese Zahl. Erdwärme oder Wasser als Quelle liegt spürbar besser, das rechnet dieser Rechner nicht.
Speichergrößen
Der Warmwasserspeicher richtet sich nach der Personenzahl: bis 2 Personen 200 Liter, 3 bis 4 Personen 300 Liter, 5 bis 6 Personen 400 Liter, darüber 500 Liter. Dazu kommt ein Puffer- oder Reihenspeicher mit etwa 20 Litern je Kilowatt Heizleistung, mindestens 50 Liter. Er stellt sicher, dass beim Abtauen genug Wärme im System ist und die Wärmepumpe nicht ständig taktet.
Förderung
Gerechnet wird nach den seit dem 21. Juli 2026 geltenden Bedingungen des KfW-Zuschusses 458: 30 % Grundförderung, 16 % Klimageschwindigkeitsbonus für selbstnutzende Eigentümer beim Tausch einer alten Heizung sowie ein Einkommensbonus von 40, 30 oder 10 % je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen, wobei je minderjährigem Kind 10.000 € abgezogen werden. Gedeckelt ist die Summe bei 70 %; die 80 % gibt es nur für selbstnutzende Eigentümer mit einem anzusetzenden zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 €. Die förderfähigen Kosten liegen bei 28.000 € für die erste Wohneinheit. Daraus ergibt sich der Höchstzuschuss von 22.400 €. Der Antrag muss vor der Auftragserteilung gestellt werden.
Was dieser Rechner nicht kann
Er ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und keine Vor-Ort-Prüfung. Er kennt Ihre Raumaufteilung nicht, nicht die tatsächlichen Heizkörpergrößen, nicht den Zustand der Leitungen, nicht den Aufstellort und nicht Ihren Zählerschrank. Alles davon kann das Ergebnis verändern. Nutzen Sie die Zahlen als Größenordnung und um ein vorliegendes Angebot einzuordnen, nicht als Bestellgrundlage.
Häufig gefragt

Häufige Fragen zur Auslegung

Die Fragen, die beim Rechnen am häufigsten aufkommen.

Wie groß muss meine Wärmepumpe sein?
Die Größe richtet sich nach der Heizlast des Gebäudes. Aus dem Jahresverbrauch lässt sie sich am zuverlässigsten ableiten: nutzbare Wärme abzüglich Warmwasser, geteilt durch rund 2.100 Vollbenutzungsstunden. Ohne Verbrauchsangabe rechnet man über Wohnfläche und Baualtersklasse. Verbindlich ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
Wie viel Förderung gibt es 2026 für eine Wärmepumpe?
Über den KfW-Zuschuss 458 gibt es 30 Prozent Grundförderung, dazu für selbstnutzende Eigentümer 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus beim Tausch einer alten Heizung und einen Einkommensbonus von 40, 30 oder 10 Prozent je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen. Gedeckelt ist die Gesamtförderung bei 70 Prozent; die 80 Prozent erreichen nur selbstnutzende Eigentümer mit einem anzusetzenden zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro. Die förderfähigen Kosten der ersten Wohneinheit liegen bei 28.000 Euro. Daraus ergibt sich ein Höchstzuschuss von 22.400 Euro. Der Antrag muss vor der Auftragserteilung gestellt werden.
Welche Jahresarbeitszahl erreicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Entscheidend ist die Vorlauftemperatur. Bei 35 Grad über eine Fußbodenheizung sind rund 4,3 realistisch, bei 45 Grad etwa 3,6 und bei 55 Grad über Bestandsheizkörper nur noch rund 3,0. Warmwasserbereitung über dieselbe Wärmepumpe senkt den Jahreswert um etwa 0,2. Größere Heizflächen und ein hydraulischer Abgleich sind deshalb meist die wirtschaftlichste Maßnahme.
Braucht eine Wärmepumpe einen Pufferspeicher?
In der Regel ja. Ein Puffer- oder Reihenspeicher mit etwa 20 Litern je Kilowatt Heizleistung, mindestens aber 50 Litern, stellt sicher, dass beim Abtauen genügend Wärme im System ist und die Wärmepumpe nicht ständig taktet. Der Warmwasserspeicher kommt separat dazu und richtet sich nach der Personenzahl.
Wie genau ist das Ergebnis dieses Rechners?
Es ist eine überschlägige Auslegung auf Basis Ihrer Angaben und ersetzt keine Planung. Für die Größenordnung und die Frage, ob sich der Umstieg lohnt, reicht sie gut aus. Verbindlich wird es erst mit einer raumweisen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Fachbetrieb vor Ort. Auch die Förderangaben sind keine Zusage der KfW.

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