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Rechnet sich das für mich?

Die Frage, die am Ende zählt. Tragen Sie ein, was Sie heute verbrauchen und zahlen – Sie sehen sofort, was übrig bleibt und nach wie vielen Jahren die Anlage bezahlt ist. Gerechnet wird vorsichtig: Betriebskosten sind drin, steigende Energiepreise sind es nicht.

2 Minuten bis zum Ergebnis
Rechnet im Browser, nichts wird gesendet
€ Aktuelle Vergütung & Förderung
Annahmen offengelegt

1. Ihr Strom heute

Beide Werte stehen auf Ihrer letzten Jahresabrechnung.

kWh
€/kWh

2. Die geplante Anlage

Faustregel für die Größe: rund 1 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Mit Wärmepumpe oder E-Auto darf es deutlich mehr sein.

kWp

3. Was es kostet

Vorbelegt mit der Mitte unserer Preisübersicht. Haben Sie ein Angebot, tragen Sie dessen Summe ein – dann rechnet der Rechner mit Ihren echten Zahlen.

€

 

Ihre Photovoltaik-Rechnungrechnet live mit Ihren Angaben
Bezahlt nach – –
  • Jahresertrag der Anlage –
  • Davon selbst verbraucht –
  • Ihr Strom kommt dann zu –
  • Gesparte Stromkosten –
  • Einspeisevergütung –
  • Betrieb, Versicherung, Zähler –
Unterm Strich
  • Vorteil pro Jahr –
  • Investition –
  • Überschuss nach 20 Jahren –
Nachvollziehbar

Womit gerechnet wird.

Ein Rentabilitätsrechner ist nur so ehrlich wie seine Annahmen. Deshalb stehen sie hier alle offen – auch die, die das Ergebnis schlechter machen. Die Technik erklären wir auf den Seiten Photovoltaik und Wärmepumpe, die Preise unter Was zahle ich?

Ertrag und Eigenverbrauch bei Photovoltaik
Je nach Ausrichtung und Neigung setzen wir 780 bis 1.000 kWh je kWp und Jahr an. Wer Ihnen 1.200 kWh verspricht, rechnet mit Bestwerten. Wie viel davon Sie selbst verbrauchen, hängt vom Verhältnis aus Anlagengröße, Verbrauch und Speicher ab: ohne Speicher liegt der Anteil an Ihrem Strombedarf typischerweise bei rund 30 Prozent, mit einem passenden Speicher bei 55 bis 70 Prozent. Der Rechner interpoliert zwischen diesen Punkten und deckelt bei rund 69 Prozent – höhere Jahreswerte sind in der Praxis kaum zu halten, weil im Dezember und Januar schlicht zu wenig Sonne kommt.
Einspeisevergütung und Steuer
Gerechnet wird mit 7,7 Cent je Kilowattstunde für die Überschusseinspeisung. Das ist der anzulegende Wert der Bundesnetzagentur für Anlagen bis 10 kW mit Inbetriebnahme zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027; er ist ab Inbetriebnahme 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr fest. Die Sätze für Neuanlagen sinken halbjährlich. Auf Kauf und Montage privater Anlagen am Wohngebäude fällt keine Umsatzsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG), die Investitionssumme ist deshalb bereits der Endbetrag.
Was bei Photovoltaik als Kosten gegengerechnet wird
Ein Prozent der Investitionssumme pro Jahr, mindestens 120 €. Darin stecken Versicherung, Wartung, Zählergebühr und eine Rücklage für den Wechselrichter, der nach etwa 12 bis 15 Jahren getauscht wird. Für die 20-Jahres-Summe rechnen wir zusätzlich mit 0,5 Prozent Leistungsverlust der Module pro Jahr. Viele Rechner lassen beides weg – dann sieht die Amortisation ein bis zwei Jahre besser aus, als sie ist.
Wärmepumpe: von Ihrem Verbrauch zur Stromrechnung
Aus dem Verbrauch wird zuerst die tatsächlich genutzte Wärme: Erdgas mit 10 kWh je m³, Heizöl mit 10 kWh je Liter, Flüssiggas mit 6,6 kWh je Liter, davon kommen 90 Prozent (Gas) beziehungsweise 85 Prozent (Öl, Flüssiggas) als Wärme an. Diese Wärme geteilt durch die Jahresarbeitszahl ergibt den Strombedarf. Die Jahresarbeitszahl leiten wir aus der nötigen Vorlauftemperatur ab: 4,3 bei 35 °C bis 2,7 bei 60 °C, abzüglich 0,2 für die Warmwasserbereitung. Zum Vergleich: Der Feldtest des Fraunhofer ISE hat 2025 an Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand im Mittel 3,4 gemessen. Wir rechnen also eher vorsichtig.
Wärmepumpe: Förderung und der ehrliche Vergleich
30 Prozent Grundförderung, 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus für selbstnutzende Eigentümer beim Tausch einer alten Heizung, dazu 40, 30 oder 10 Prozent Einkommensbonus je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen (je minderjährigem Kind erhöht sich die Grenze um 10.000 €). Gedeckelt ist die Summe bei 70 Prozent, bei einem anzusetzenden Einkommen bis 30.000 € bei 80 Prozent. Förderfähig sind höchstens 28.000 € für die erste Wohneinheit. Ein Punkt, den viele Vergleiche unterschlagen: Auch ein alter Gas- oder Ölkessel muss irgendwann ersetzt werden. Diese ohnehin fällige Ausgabe zeigen wir deshalb als zweite Zeile in der Amortisation.
Was dieser Rechner bewusst nicht tut
Er rechnet ohne Preissteigerung – weder beim Strom noch bei Gas und Öl. Steigen die Energiepreise, wird das Ergebnis besser, sinken sie, wird es schlechter. Ab 2027 wird der CO₂-Preis für Gebäude und Verkehr nicht mehr staatlich festgelegt, sondern im europäischen Emissionshandel am Markt gebildet; wohin das führt, kann heute niemand seriös beziffern. Ebenso wenig rechnet er mit dem Wertzuwachs Ihrer Immobilie oder mit einem E-Auto, das den Eigenverbrauch deutlich hebt. Und er ersetzt keine Vor-Ort-Prüfung: Dachstatik, Verschattung, Zählerschrank und Heizlast entscheiden am Ende mit.
Häufig gefragt

Häufige Fragen zur Wirtschaftlichkeit

Was sich rechnet, was nicht und woran seriöse Rechnungen zu erkennen sind.

Wann amortisiert sich eine Photovoltaikanlage?
Bei guter Auslegung und hohem Eigenverbrauch sind 10 bis 14 Jahre ein realistischer Korridor, wenn man Betriebskosten und Leistungsverlust der Module ehrlich mitrechnet. Entscheidend ist nicht die Einspeisevergütung, sondern der Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart 30 bis 40 Cent, jede eingespeiste bringt derzeit 7,7 Cent. Wer Ihnen fünf oder sechs Jahre verspricht, rechnet mit Annahmen, die selten eintreten.
Lohnt sich ein Stromspeicher wirtschaftlich?
Er hebt den Anteil, den Sie selbst verbrauchen, von rund 30 auf 55 bis 70 Prozent – kostet aber auch 3.000 bis 9.500 Euro. Über die Lebensdauer geht die Rechnung bei einem passend dimensionierten Speicher meist knapp auf. Als Richtwert gilt etwa 1 Kilowattstunde Speicher je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Ein Speicher, der im Sommer nie leer wird, verdient sein Geld nicht zurück. Wer Notstrom oder Unabhängigkeit will, entscheidet ohnehin nicht rein nach Rendite.
Rechnet sich eine Wärmepumpe gegenüber Gas?
Das hängt an drei Zahlen: der nötigen Vorlauftemperatur, dem Strompreis und dem Gaspreis. Bei Fußbodenheizung oder großzügigen Heizkörpern arbeitet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,5 bis 4 und ist im Betrieb klar günstiger. Bei kleinen, alten Heizkörpern und 55 bis 60 Grad Vorlauf kann der Kostenvorteil auf null schrumpfen. Ehrlich wird der Vergleich erst, wenn man gegenrechnet, dass ein alter Kessel ohnehin ersetzt werden muss.
Warum rechnet dieser Rechner ohne steigende Energiepreise?
Weil niemand weiß, wie sie sich entwickeln. Rechner, die pauschal drei oder vier Prozent Preissteigerung pro Jahr unterstellen, verkürzen die Amortisation deutlich – auf dem Papier. Wir rechnen bewusst mit heutigen Preisen. Steigen sie, wird Ihr Ergebnis besser als hier angezeigt. Ab 2027 wird der CO₂-Preis für Gebäude im europäischen Emissionshandel am Markt gebildet, was fossile Energie tendenziell verteuert.
Was ist der Unterschied zum Wärmepumpen-Rechner?
Der Wärmepumpen-Rechner beantwortet die technische Frage: Welche Heizlast hat Ihr Haus, welche Gerätegröße passt, welche Speicher braucht es? Der Rentabilitätsrechner beantwortet die kaufmännische Frage: Was kostet es, was sparen Sie im Jahr und wann ist es bezahlt? Beide greifen auf dieselben Kennwerte zurück, damit sich die Ergebnisse nicht widersprechen.
Ersetzt das Ergebnis ein Angebot?
Nein. Es ist eine Überschlagsrechnung mit offengelegten Annahmen – gut geeignet, um eine Größenordnung zu bekommen und ein vorliegendes Angebot einzuordnen. Was wirklich zählt, entscheidet sich vor Ort: Dachfläche, Verschattung, Zählerschrank, Heizlast und Zustand der Heizflächen. Schicken Sie uns Ihr Angebot, dann sagen wir Ihnen innerhalb von 24 Stunden, ob die Zahlen darin tragen.

Ihre Frage war nicht dabei?

Zahlen passen – und jetzt?

Schicken Sie uns ein vorliegendes Angebot. Wir sagen Ihnen innerhalb von 24 Stunden, ob es zu dieser Rechnung passt. Kostenlos und ohne Verkaufsinteresse.

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