Photovoltaik: Strom vom eigenen Dach.
Eine Solaranlage ist die einzige Anschaffung am Haus, die jeden Monat Geld zurückgibt statt zu kosten. Entscheidend ist nicht die größte Anlage, sondern die, die zu Ihrem Verbrauch passt.

Eigenverbrauch schlägt Einspeisung.
Der Strom, den Sie selbst verbrauchen, ist ungefähr dreimal so viel wert wie der, den Sie ins Netz geben. Alles an der Planung dreht sich um diesen einen Satz.
Dachfläche
Süd bringt am meisten, Ost-West verteilt den Ertrag besser über den Tag. Beides funktioniert. Auch Nordflächen können sich bei genug Platz rechnen.
Ihr Verbrauch
Faustregel: rund 1 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Kommen Wärmepumpe oder E-Auto dazu, darf die Anlage deutlich größer ausfallen.
Speicher
Hebt den Eigenverbrauch von etwa 30 auf 60 bis 80 Prozent. Sinnvoll, wenn abends und nachts nennenswert Strom gebraucht wird. Details unter Stromspeicher.
Zählerschrank
Muss die neue Technik aufnehmen können. In älteren Häusern ist hier häufiger etwas zu tun, als die Angebote vermuten lassen.
Zwei Vorteile, die viele nicht kennen.
Seit dem 1. Januar 2023 fällt auf Lieferung und Montage von Solaranlage, Speicher und Wechselrichter am Wohngebäude keine Umsatzsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG). Die Regelung ist unbefristet. Bei 20.000 € Anlagenpreis sind das rund 3.800 €, die Sie schlicht nicht zahlen.
Dazu sind die Einnahmen aus vielen kleinen Anlagen einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG, bis 30 kWp beim Einfamilienhaus). Sie müssen die Anlage also in der Regel nicht in der Steuererklärung als Gewerbe führen.
- Keine Umsatzsteuer beim Kauf
- Einspeiseerlöse in der Regel steuerfrei
- Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt der Fachbetrieb
Wann hat sich das bezahlt gemacht?
Die Frage, die am häufigsten kommt. Hier die Rechnung an einem typischen Haushalt, offen nachvollziehbar.
10 kWp auf dem Satteldach, 8 kWh Speicher. Damit deckt die Anlage rund 66 Prozent Ihres Strombedarfs.
- Investition19.500 €
- Jahresertrag (rund 950 kWh je kWp)9.500 kWh
- davon selbst verbraucht2.970 kWh
- gespart bei 0,35 €/kWh Netzstrom1.040 €/Jahr
- eingespeist6.530 kWh
- Einspeiseerlös bei 7,7 ct/kWh503 €/Jahr
- Betrieb, Versicherung, Rücklage Wechselrichter− 195 €/Jahr
- Vorteil gesamt1.347 €/Jahr
- Rechnerische Amortisationrund 14,5 Jahre
Danach läuft die Anlage weiter: Module halten typischerweise 25 bis 30 Jahre. Viele Rechner lassen die Betriebskosten weg – dann steht dort eine Amortisation von zwölf Jahren. Wir zeigen sie lieber. Steigt der Strompreis, verkürzt sich die Zeit, sinkt er, verlängert sie sich. Wer zusätzlich ein E-Auto oder eine Wärmepumpe betreibt, hebt den Eigenverbrauch deutlich und kommt spürbar schneller in die Gewinnzone. Mit Ihren eigenen Zahlen rechnet das der Rentabilitätsrechner. Alle Werte sind Annahmen und keine Zusage.
Fünf Fehler, die richtig Geld kosten.
Das sind die Punkte, über die wir im Angebots-Check am häufigsten stolpern.
Anlage zu klein geplant
Der teuerste Teil einer Anlage sind Gerüst, Montage und Anschluss. Zusätzliche Module kosten anteilig wenig. Wer heute knapp plant und in drei Jahren ein E-Auto kauft, zahlt für die Erweiterung ein zweites Mal die Nebenkosten. Im Zweifel lieber ein paar Module mehr aufs Dach.
Ertrag schöngerechnet
In Deutschland sind je nach Ausrichtung und Neigung etwa 900 bis 1.050 kWh je kWp und Jahr realistisch. Wer Ihnen 1.200 kWh verspricht, rechnet mit Bestwerten aus Süddeutschland bei perfekter Südausrichtung ohne jede Verschattung. Fragen Sie nach, mit welchem spezifischen Ertrag gerechnet wurde.
Verschattung nicht geprüft
Ein Schornstein, ein Nachbarbaum oder eine Gaube kann einen ganzen Strang ausbremsen. Moderne Wechselrichter und Leistungsoptimierer fangen das teilweise ab, aber nur wenn die Verschattung vorher überhaupt aufgefallen ist. Eine Verschattungsanalyse gehört in jedes ordentliche Angebot.
Zählerschrank als Nachtrag
Der häufigste Grund, warum aus einem günstigen Angebot am Ende ein teures wird. Ein Angebot, das den Zählerschrank gar nicht erwähnt, ist nicht günstiger, sondern unvollständig. Seriöse Anbieter führen ihn als Optionalposition mit Preis auf.
Speicher zu groß gekauft
Ein Speicher, der im Sommer nie leer wird, verdient sein Geld nicht zurück. Als Richtwert gilt etwa 1 kWh je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Alles darüber ist bequem, aber wirtschaftlich fragwürdig.
Häufige Fragen zu Photovoltaik
Von den Grundbegriffen bis zur Auslegung – die Fragen, die vor einer Solaranlage wirklich zählen.
Was ist eine Kilowattstunde (kWh)?
Was ist der Unterschied zwischen kWp und kWh?
Wie viele kWp brauche ich für mein Einfamilienhaus?
Wie viel Dachfläche braucht eine Photovoltaikanlage?
Wie viel Wartung braucht eine Solaranlage?
Was bringt die Einspeisevergütung noch?
Ist ein Balkonkraftwerk eine Alternative?
Wie lange halten die Module wirklich?
Was passiert bei Stromausfall?
Muss ich die Anlage anmelden?
Lohnt sich Solar auch auf einem Nord- oder Ostdach?
Auf unserer Kostenseite stehen die marktüblichen Spannen für Anlagen von 5 bis 15 kWp, mit und ohne Speicher – ohne dass Sie dafür Ihre Nummer hinterlassen müssen.
Passt Solar auf Ihr Dach?
Hinterlassen Sie Ihre Nummer. Wir rufen zurück und schätzen gemeinsam mit Ihnen ein, welche Anlagengröße sinnvoll ist.
- Kostenlos und unverbindlich
- Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags
- Lieber direkt? 0163 4440392
Danke, ist angekommen.
Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags bei Ihnen.